Das Fahrzeug

Fahrrad+ Auto = Fahrradauto

Mit unserem Vorhaben möchten wir eine kreative und effizientere Möglichkeit zur Erweiterung des Mobilitätsportfolios umsetzen.

Wir glauben an das Potential,so zum Verkehrswandel und zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität in unseren Städten beizutragen.


Unser Konzept ist ganzheitlich ausgerichtet:

  • Lokale Fertigung
  • Transparenz und Wissensaustausch
  • gesellschaftliche Inklusion
  • Angebot einer alternativen, nachhaltigen Mobilitätsform


Deine Vorteile

Emissionsfrei*
1 kWh Akku / 100 km Reichweite
Radwege & autofreie Zonen
Zwei Personen und Gepäck
Pedalbetrieben
Geringe Betriebskosten
Klein, wendig, platzsparend
Dach als Wetterschutz
Solardach
Lokale Fertigung
Führerscheinfrei
Gesundheits-
fördernd

Über uns

Wir sind ein Forschungsteam der Westfälischen Hochschule und seit Januar 2020 im Förderprogramm Start-up Transfer.NRW.
Schon seit Jahren beschäftigen wir uns mit dem Bau und dem Einsatz fahrradähnlicher Fahrzeugkonzepte, denn wir sind der Überzeugung mit einer Alternative zum Auto den Verkehr in Städten umweltschonender, sicherer und menschlicher zu gestalten. Mit unserem Fahrradauto fair.be, einem Hybriden aus Fahrrad und Auto können wir die Vorteile beider Fahrzeugarten nutzen und eine Mobilitätsalternative für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr bieten.

Helen Kessel:

“Ich möchte etwas bewegen, ob im Kleinen oder im Großen, mit der Art zu leben, zu arbeiten und vor allem unterwegs zu sein. Deshalb ist mir die Mobilitätswende besonders wichtig, denn jeder will mobil sein. In meinem Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau in Konstanz habe ich technisches und wirtschaftliches Grundwissen erlangt. Durch meinen Master in „Angewandter Nachhaltigkeit“ an der Hochschule Bochum konnte ich lernen, wie Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Bereichen in Wirtschaft und Gesellschaft umgesetzt und gelebt werden kann. Dieses Wissen und meine Erfahrung möchte ich nutzen, um mit fair.be nicht nur ein nachhaltiges Produkt zu entwickeln, sondern das inklusive Gesamtvorhaben ganzheitlich zu betrachten und ressourcensparend umzusetzen. ”

Michael Roch:

“Schon als Kind habe ich jeden kurzen und langen Alltags- und Freizeitweg mit dem Fahrrad zurückgelegt und dabei oft von saubereren, sichereren und lebenswerteren Innenstädten geträumt. Durch den Ingenieurstudiengang „Mechatronik“ an der Hochschule Bochum sammelte ich Erfahrung im Bau von Solarautos und in vielen anderen Bereichen der Elektromobilität. 2015 beschloss ich dann noch konsequenter an meiner Kindheitsvision zu arbeiten und gründete das Lehrforschungsprojekt „Cargo Pedelec“ an der Hochschule Bochum. In diesem entwickeln, bauen und erproben Studierende selbstständig Prototypen von Lastenrädern bzw. überdachten Familienfahrrädern und arbeiten im Rahmen Ihrer Ausbildung und Freizeit aktiv an der Verkehrswende. Seit 2019 arbeite ich im Makerspace Halle1 in Gelsenkirchen an einem Fahrradauto, welches die Vorteile von Fahrrad und Auto vereint und dezentral in inklusiven Werkstätten produziert werden soll. Meine Einstellung? Jetzt! – Selbst! – Etwas anders machen.”

Projektinformation & Netzwerk

  • Für die Umsetzung und die Erprobung der Herstellung konnten wir bereits einen Schlüsselpartner für uns gewinnen.
  • Gemeinsam mit der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen möchten wir die Montage der Fahrzeuge umsetzen.
  • Da wir auch Nutzungsszenarien mit genau diesen Partner abdecken, z.B. in der mobilen Pflege oder bei Hol- und Bringdiensten, können wir technische Anpassungen des Prototypen vornehmen.
  • Dieser Partner bietet also ideale Voraussetzungen, technisch und wirtschaftlich sowie wissenschaftlich in einem Proof of concept zu testen und zu evaluieren, sowie ein geeignetes Vertriebskonzept zu entwickeln.
  • Bis Ende 2021 ist unser erster Prototyp gefertigt und getestet. Danach wird die Konzeptionierung weitergehen.
  • Gefördert von EFRE Mitteln im Förderprojekt Start-up transfer.NRW

Presseartikel & Öffentlichkeit

Veröffentlichung

Presseartikel

Kontakt

Falls Ihr Interesse habt schreibt uns gerne eine Mail an: helen.kessel@ifi-ge.de.
Wir freuen uns Euch Auskunft über unser Projekt zu geben!